Sonntag, 11. Januar 2015

That is how this should end



Und nun ging 2014 auch zu Ende. Genauso schnell wie 2015 beenden wird, ohne dass es uns auffällt. Mein letztes Jahr war verwirrend und manchmal sogar gnadenlos, aber in der Zwischenzeit hatte ich immer einen guten Grund, um mich darüber zu freuen, dass ich am Leben bin. Als hätte ich die ganze Zeit einem Weg gefolgt, der mich einmal zur Hölle, einmal zum Himmel geführt hat. Und genauso hat es sich angefühlt, mit all den Problemen, die ich beseitigen musste, mit all den Tränen, weil ich es nicht mehr aushalten konnte, und mit so viel Freude, die mir vergessen ließ, dass ich so unglaublich unsicher war. Ich hatte einfach Angst vor der Zukunft und davor, dass ich nicht die richtige Entscheidung treffe, bzw. dass ich einen Fehler begehe, den ich nicht mehr gutmachen kann.
Aber eins steht fest, und zwar habe ich noch nie so viel erlebt, wie im letzten Jahr. Ich hatte die besten Erlebnisse aller Zeiten, ich fühle mich reifer und erfahrener, als ich jemals war, und langsam werde ich zu der Frau, die ich immer sein wollte. Ich kann nur noch erhoffen, dass das Neujahr auch etwas Unmögliches für mich verspricht, ich lasse mich einfach überraschen. Alles, was uns je passiert ist, gehört der Ewigkeit.

Goodbye 2014

BUDAPEST MIT MEINEN GIRLS

Zum Silvester haben mich meine Liebsten aus Leipzig besucht, um von 2013 zusammen Abschied nehmen und 2014 zusammen begrüßen zu können. Wir hatten unglaublich viel Spaß und natürlich hunderte Fotos, die uns jetzt für immer und ewig daran erinnern werden, wie wichtig Mädelsausflüge sind. Auch wenn ich selbst als Ungarin von der ungarischen Gastfreundschaft ganz schön enttäuscht war, und unser Silvesterabend nicht gerade so gelungen ist, wie ich es geplant habe (3 Stunden in der Arschkälte mit hunderten Betrunkenen rund um dich herum vor deinem Lieblingsclub zu warten, solange ein komischer Asiat deinen Hintern hin und wieder heimlich berührt, gehört ja nicht zu den beliebtesten Silvestervorstellungen), freue ich mich, dass ich mich für den Budapester Urlaub entschieden habe, weil wir mit Júdith und Yurim immer was zum Lachen finden, schon allein der Fakt, dass wir zusammen sind, macht uns gute Laune. Und jedem Anderen, die in unserer Nähe sind. Oder zumindest müssen die halt mithören.

TEEN TOP KONZERT IN BUDAPEST

장난 아니에요
2014 ist es zum ersten Mal passiert, dass eine koreanische Band Ungarn besucht hat. Natürlich war es eine World-Sensation und selbstverständlich durfte ich dieses einmalige Erlebnis nicht verpassen. Ich muss gestehen, ich habe mich wieder so jung gefühlt, wie damals, als ich mit 13 Jahren in dem riesigen Stadion vor Tokio Hotel stand und tränenfließend mitgefeiert habe. Ich bin von Natur aus ein Fangirl-Typ, ich brauche ständig jemanden, (oder gleichzeitig mehrere), den ich anhimmeln kann und der mich inspiriert. Ich weiß selber, dass nach dem Tourbus zu rennen mehr als kindisch ist, aber glaubt mir: es macht unheimlich viel Spaß. Eigentlich war ich im ganzen Jahr im Korea-Fieber, all die Dramas, die Shows, meine Kim Woo Bin-Sucht, die schleimigen Boyband-Songs haben meine Eltern in den Wahnsinn getrieben, nicht zu schweigen von der verschwendeten Zeit, die ich vor Tumblr verbracht habe. Und natürlich hat mich meine Mutter immer erwischt, als ich hätte lernen sollen:
„Es ist kein Lernen, wenn du vor den Büchern sitzt und heimlich koreanische Jungs auf Tumblr guckst.” Oops, herrje.
Letztes Mal, als ich vor ein paar Tagen mein Instagram durchgestöbert habe, bemerkte ich meinen Kommentar zu dem Foto, das ich während dem Konzert geschossen habe, sprich: best day of the year. Da hatte ich noch tatsächlich keine Ahnung, was mich im Jahr noch erwartet.

KLEINER AUSFLUG IN BUDAPEST

Im April hatte ich die Ehre, Júdith, Alex und Markus in Budapest begrüßen zu dürfen, weil meine ungarische Heimatsfreundin ihre Oma in der Nähe von mir besucht hat. Irgendwie liebe ich die Rolle einer Dolmetscherin, wenn die Tante meiner Freundin, der Onkel meiner Freundin, die Oma meiner Freundin und wer weiß noch welcher Verwandte meiner Freundin mich anrufen, um mich darüber zu fragen (bzw. zu übersetzen), was für ein Brot meine Freundin essen mag, oder welche Pläne sie für den Abend hat. Ich habe ja nicht umsonst ohne Ende jahrelang gebüffelt, und es ist einfach schön, wenn deine Freunde genau wissen, wo du nützlich bist, oder? :D Wie auch immer, ich bin sowieso besser, als Google Translator, oder zumindest realer :D
Mehr muss ich ja von dem kurzen Urlaub gar nicht erzählen, die Bilder sprechen für sich.



ABITUR

Nach 5 Jahren erbittertes Leiden und unendliches Büffeln konnte ich endlich die Schuljahre offiziell hinter mir lassen. Was für eine Freude!
Aber in der Wirklichkeit war ich gar nicht so happy und erleichtert, als ich hätte sein sollen. Weil ich genau wusste, dass irgendwas endet, das bisher ein sicherer Teil meines Lebens war. Ich habe ja alle gekannt, war mit den meisten Lehrern befreundet (Kinga weiß immer, mit wem sie sich anfreunden soll), habe fast die Hälfte der Unterrichte geskippt, weil ich die wichtigsten Prüfungen schon bestanden habe, so fühlt sich Schule eher wie ein kostenloser Freizeitpark an, wo man plötzlich von dem zweiten Weltkrieg oder von der finanziellen Krise nach dem zweiten Weltkrieg (Lieblingsthema aller Geschichtslehrer) abgefragt wird.
Obwohl ich nicht so viel Zeit, wie meine Klassenkameraden in der Schule verbrachte, habe ich jeden einzelnen Tag bei meiner persönlichen Mathelehrerin gepennt, die jedes Mal das Unmögliche versucht hat: mich auf das Matheabi vorzubereiten. Ich könnte meinem Hund Schlittschuh laufen früher beibringen, als Mathe verstehen. Gott sei Dank war meine Lehrerin genauso geduldig wie nett, und sie hat mir immer ganz ruhig gesagt: „Ich habe es dir schon 50mal erklärt.” Reicht doch nie.
Ich freue mich, dass mir der Abistress keine bleibenden Gesundheitsprobleme verursacht hat, auch wenn ich während der Abizeit die Herztabletten wie Bonbons schluckte, nicht ganz zu schweigen von den Schlafstörungen, die die Abiturienten nie in Ruhe lassen.
Aber es ist vorbei, und es fühlt sich bereits wie eine Ewigkeit an.


20 GEWORDEN

2014 bin ich 20 geworden. Sprich, die Teenager-Zeiten sind offiziell vorbei. Ich bin zwar davon nicht hunderprozentig überzeugt, dass ich durch die Jahre viel reifer oder älter geworden wäre, höchtens nur erfahrener, weil ich in dem letzten Jahr mehr erlebt habe, als bisher in meinem ganzen Leben.
Ich war schon mit 13 karrierebewusst und ganz krampfhaft auf die Zukunft konzentriert, und ich wusste genau, was ich will. Alter ist nur eine Zahl, es hat mit unserem Innere gar nichts zu tun. Manchmal denke ich aber darüber nach, wie schnell und unbemerkt die Jahre vergehen und ich frage mich, habe ich etwas verpasst? Wir müssen jeden einzelnen Moment unserer Jugend auskosten, solange wir es noch können, letzten Endes bereuen wir nicht das, was geschehen ist, sondern das, was wir aus irgendeinem faulen Grund nicht gemacht haben.


FAMILIENAUSLUG AM BALATON

BALATON.
Für viele von euch mag es vielleicht schon bekannt vorkommen, da es auch für die deutschen Touristen ein angesagter Holiday-Platz zu sein scheint. Auch ich, vielleicht die größte Kritikerin des Landes, feiere den See unglaublich und ich finde die Umgebung besonders familientauglich, aber falls man mit Freunden verreisen will, kann man dort auch die beste Partystadt aller Welt (kleine Übertreibung) finden. Genauer gesagt gibt es dort alles, was unser Herz sich begehrt.
Keine Frage, dass wir die meiste Zeit in Balatonlelle verbracht haben. Seit Jahren gehört die Stadt zu unseren Lieblingsurlaubsorten, u.a. ruft es auch lustige Kindheitserinnerungen hervor. Die Stadt ist übrigens voll ruhig aber auch sehr schön, es ist die einzige Stadt am Balaton, wo es auch einen Sandstrand gibt, der nur 2€ für Erwachsene kostet und man fühlt sich da total wie am Meer, rundherum Deutsche und Ungarn. Die Stadt ist vor allem für Familien geeignet, es gibt keine Diskos und das Nachtleben besteht aus romantischen Spaziergängen oder einem angenehmen Abendessen in Favágó. Favágó heißt Holzschneider, aber man bekommt gott sei Dank keine Bäume auf den Teller, stattdessen aber ganz ganz feine Gerichte! Sei die Rede von Pizzas, Pasta, Fleisch, Pommes Frites, Taube (!!! ieh Igitt), man kann dort wirklich alles fressen für super güngstigen Preis. (Ein Gericht kostet nicht mehr als 3,50€, dafür bekommt man aber ganz viel zum Knabbern). Egal wohin mich der Wind noch in der Zukunft weht, ich werde nie auf unsere Familienausflüge verzichten. Wir sind komplett verrückt, wir streiten uns über die kleinsten Sachen der Welt, aber wir sind das gleiche Blut und Familie kann man durch nichts ersetzen.


BUDAPEST MIT JÚDITH

Eine ganze Woche verbrachten wir in Budapest. Am letzten Tag habe ich der Stadt „Tschüss” gesagt, und mich noch vor Berlin komplett regeneriert und erholt. Vielleicht war das die letzte Gelegenheit, so viel Zeit in der ungarischen Hauptstadt zu verbringen. Und obwohl wir unglaublich viel Spaß hatten, bereue ich meine Entscheidung gar nicht, dass ich weggezogen bin. Diese Stadt war etwas zu klein für meine verrückten Träume. Erstaunlicherweise gab es auch zu dieser Zeit super viele Touristen aus aller Welt. Natürlich waren wir nicht die Einzigen aus Deutschland, aber wir hatten schon ein großes Vorteil: es ist auch unser Zuhause. Es ist ganz schön komisch, wenn man nicht nur ein Zuhause hat, sondern vielleicht auch mehrere auf einmal.
Ungarisch, Deutsch, Englisch, Koreanisch, wir sind einfach so vielfältig und wir interessieren uns für so viele Länder, dass wir es manchmal auch vergessen haben, welche Sprache in Budapest angesagt ist. Trotzdem haben wir aber jedes Mal mitgekriegt, als eine deutsche Oma sich laut beschwert hat, dass es hier zu viel des Guten gibt = Deutsche überall.
Und jetzt erkenne ich eigentlich, dass ich seit einer Weile keine Fotos mehr ausdrucken ließ. Daran muss ich auf der Stelle ändern, denn diese Erlebnisse müssen von allen bewundert werden! :D Ich freue mich auf mehr mit dieser verrückten Ungarin, lass uns zusammen weit weg fahren und überall Selfies machen. 


UMZUG NACH BERLIN

Ich habe im Oktober meinem ungarischen „Ich” Tschüss gesagt und mit 2 Koffern das Land verlassen. Wie ich den Mut dazu hatte? Ich hatte keine andere Wahl, um ganz ehrlich zu sein. Ich habe mich mit Absicht um keine Universität beworben, damit mich sicher nichts von meinem deutschen Traum ablenkt. Ich war damals super begeistert und habe mir alles vorgestellt, meine Zukunft Schritt für Schritt geplant. Genau vor 4 Monaten (IST DAS LANGE HER…) hatte ich Lebensangst, allein einfach spontan von zu Hause wegzuziehen und als Ausländerin in einer riesigen Stadt alles von vorne anzufangen. Wenn ich jetzt aber darüber nachdenke, weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt neu anfangen soll. Ich hatte nie ein echtes Leben in Ungarn, ich denke an meine letzten zwanzig Lebensjahre zurück, als wäre meine ganze Vergangenheit eine Probezeit gewesen, um herauszufinden, ob ich alles, was erst danach kommt, verdiene oder nicht.
Ich habe für mich dann also ein Zugticket für 39€ besorgt (Krass, fast genauso viel kostet ein Ticket aus Berlin nach Leipzig ohne Reservierung), und habe 12 Stunden gewartet, bis ich endlich aussteigen konnte.
So habe ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht, mit meinen wichstigsten Dokumenten, mit etwas Geld in der Hosentasche und mit ganz viel Hoffnung irgendwo ganz tief in meinem eiskalten Herzen. Die erste Woche schien mir unglaublich schwer zu sein, aber gott sei Dank haben mich meine Freunde immer gerettet und mir ganz viel geholfen. Vielen Dank, meine Damen und Herren! Ich habe mich dann angemeldet, nun bin ich offiziell eine stolze Berlinerin! :) In der zweiten Woche hatte ich schon einen Job, habe mit Matthias Schweighöfer gedreht und ganz viele Freunde gewonnen. Mal sehen wie es mit dem deutschen Traum weitergeht, eins steht schon fest: es ist erst der Neubeginn und mit jedem Atemzug bin ich meinem Traum näher, es gibt kein Zurück… zum Glück..zum Glück kein Zurück.



TOKIO HOTEL PRESSEKONFERENZ

Berlin, Berlin… mein Liebes!
Wie ich auf dich gewartet habe, wenn du das wüsstest…
Immerhin scheint diese Liebe gar nicht einseitig zu sein, denn die deutsche Hauptstadt hat mir das allerbeste Begrüßungsgeschenk gegeben. Ein kurzes, aber unvergessliches Date mit den berühmtesten Magdeburgern Deutschlands.  Das absoluuuute Highlight des Jahres, was sage ich, MEINES LEBENS: ein persönliches Treffen mit meinen Jungs. Eigentlich war es für mich immer mehr als nur eine gewöhnliche Band und ein paar catchy Songs über die Liebe und Monsun. Ich bin mit diesen Jungs aufgewachsen, ich habe nur wegen ihnen Deutsch gelernt, auch wenn es ein bisschen creepy und krank anhört, so ist es nun. Ohne sie wäre ich wahrscheinlich niemals nach Deutschland gezogen, und hätte nie die beste Entscheidung meines Lebens getroffen.
Ich habe das selbst Tom gesagt, wie krank das alles eigentlich ist, der aber ganz schön beeindruckt von meiner Geschichte zu sein schien, und er hat sich bedankt, dass ich Fan geblieben bin und er hat mich über Berlin gefragt, als würden wir uns seit Ewigkeiten kennen. Allein wegen dieser fünf Minuten, in denen ich sie vollgelabert habe und mit ihnen Selfies machte, hat es sich gelohnt, Deutsch gelernt zu haben. Wer hätte gedacht, dass ich sie eines Tages persönlich treffe und sie umarme? Jetzt komme ich aber wirklich schleimig rüber, und oh ja es ist definitiv eine Krankheit. Someone call the ambulance!


MEINE ELTERN IN BERLIN

Ende Oktober kommen meine Eltern, um mich zu besuchen und die Wohnung ist voller Lebendigkeit und Verzweiflung, was meine Alltagsroutine betrifft. Meine Mutter achtet mal nämlich darauf, die oben genannten „Sicherheitsfragen” möglichst tausendmal am Tag zu stellen und dabei meinen Gesichtsausdruck zu fixieren, falls ich vielleicht, aus irgendeinem verrückten Grund dazu neigen würde, sie anzulügen. (Ich weiß schon, über Vitaminen zu lügen ist kindisch und erbärmlich, ich schäme mich!) Es ist schließlich gar nicht egal, ob ihre Tochter ein komplett gesundes Leben führt, oder sich auf ihrem Arbeitsplatz hin und wieder mit verschiedenen Leckereien von Burger King befriedigen lässt. (Da kriegt man doch auch Mitarbeiter-Rabatt und nicht nur für Salate für Ziegen höchtens mee…)
Auch wenn meine Familie sich in Deutschland ein bisschen verloren fühlt- was ich eigentlich komplett nachempfinden kann- gibt es trotzdem eine bestimmte Sache, die sie aus Ungarn mitbringen. Die ungarische Mentalität. Sei die Rede von meinem Vater, der tausendmal nachfragt, was Pommes heißt, obwohl er schon die ganze Woche Pommes gegessen hat, der verzweifelt nach kostenlosen Parkplätzen in Friedrichshain sucht, und sich ganz lange beschwert, weil ich für einen Jutebeutel 8€ ausgegeben habe, nicht zu schweigen von meiner Schwesti, die für ein Stück Apfelkuchen 3,50€ bezahlt, um dann später das Ganze in den Müll zu werfen, weil sie doch keinen Hunger hat, oder sei die Rede von meiner Mutter, die mich plötzlich für ein lebendes Wörterbuch hält, und in der Küche nach der Bedeutung jedes einzelnen Dinges fragt: was heißt scharf? Was ist Kümmel? Was bedeutet Pilz?
Jede Frage bestätigt die Tatsache, dass ich wirklich weg bin. Willkommen in meiner Welt.



EIN ENTSPANNTEST WOCHENENDE IN LEIPZIG

Nach einem urstressigen Schuljahr bin ich endlich in Leipzig gelandet, um meinen Umzug in das deutsche Vaterland schön zu feiern. Dank dem unausstehlichen Abistress und Geldmangel konnte ich einfach aus der Hölle nicht weg haha. Aber als ich zu Júdith angekommen bin, wusste ich schon, dass Leipzig mich genauso vermisst hat wie ich die schönen Momente, die ich in der Stadt genossen habe. Die Katzen haben mich mit einem leisen Miau begrüßt und sie haben sich sofort auf meinen Koffer gesetzt genauso, wie in den guten alten Zeiten. Das beste Gefühl ist, wenn auf dich nach einer langen Reise aus Berlin Miyokguk und Kimbap auf dem Tisch warten und du weißt sofort, alles ist beim Alten geblieben.
Ich betrachte Leipzig als ein Verstecksort, ich nenne es einfach „die Insel der Ruhe”. Nach dem wilden Berliner Alltagsleben scheint mir Leipzig manchmal schon ein bisschen eintönig zu sein. (Na klar als Berlinerin hat man für solche Tätigkeiten wie zB. SCHLAFEN gar keine Zeit mehr :D Du musst deine Augen immer offen halten, sonst verpasst du noch irgendwas Spannendes…) Nicht dass ich mich hier hätte ausschlafen können- die Kater haben mich (wie gewohnt) jeden Tag mitten in der Nacht aufgeweckt, da sie mit meinem Fuß spielen wollten (oder was weiß ich, was die mit meinem Bein vorhatten :D), und als ich endlich wieder einschlief, setzte sich der eine auf mein Gesicht, damit ich ihn streichele… Love is in the air..
Leider vergeht die Zeit unglaublich schnell, so dass man es gar nicht bemerkt und man ist schon wieder im Bus auf dem Rückweg.
Wenn Leute mich fragen: Wo kommt du denn her? Bist du Ossi oder Wessi? Dann rutscht es fast immer aus, ich käme natürlich aus Leipzig, gottverdammt, ich bin doch Ungarin! Aber naja, Home is where your heart is.


MUTTIBESUCH ZU WEIHNACHTEN

It’s beginning to look a lot like christmas…
Meine Mutter hat zu Weihnachten besucht,  sie chillte komplett 3 Tage bei mir (wenn man 3 Tage Äufräumen, Putzen und Kochen überhaupt Chillen nennen kann). Ich wohne im vierten Stock, und ich habe mich vor meinem Umzug so sehr auf den Fahrstuhl gefreut, den es aber gar nicht gibt, die Treppen sind dafür riiiiesig, allein die Treppen einer Burg wären neidisch auf unsere So mussten wir zum vierten Stock einen riesigen Koffer hochbringen, und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was da drin sein kann Meine Mutter behauptete natürlich, dass sie nur das mitgebracht hat, was ich in der Zukunft für mein Wohlbefinden unbedingt gebrauchen kann. Als ich den Koffer öffnete, stockte mir der Anblick den Atem: sie hat einen ganzen Weihnachtsbaum aus Ungarn mitgeschleppt!!! Natürlich nicht so einen, wie es am Hauptbahnhof zu befinden ist, aber eigentlich ist er auch nicht winzig. Ich weiß schon, was in meinem Zimmer immer gefehlt hat: ein Weihnachtsbaum. Huh, problem solved, Lösung gefunden, ich habe jetzt alles, was mein Herz sich begehrt hat. Dafür sind aber Muttis da, oder?


WEIHNACHTSWOCHENENDE IN LEIPZIG

Driving home for christmas…
Weil ich zu Weihnachten nicht nach Ungarn fliehen konnte, habe ich mich entschieden, meine Liebste in Leipzig zu besuchen (Ein ganzer Post kommt noch), die mich mit Kaninchen, Gans, Kimbap und Weihnachtsgeschenken erwartet hat. Ich habe auch noch von ihrer Mutter eine Überraschung bekommen! Wie geil ist das denn, aber hallo? Genauso soll Weihnachten aussehen: mit viel Essen, Geschenken und unendlich viel Kpop :D



SILVESTER AM BRANDENBURGER TOR

Lukas musste keinesfalls überrascht sein, als ich ihn außer Atem, fast schon schreiend vor Freude und Aufregung angerufen habe, dass ich das perfekte Programm für Silvester aussuchte, sprich Brandenburger Tor. Ich wäre nie, nie, niemals hingegangen, ich hatte nur einen Grund, die größte Silvesterparty der Welt persönlich zu erleben, besser gesagt hatte ich nicht nur einen Grund, sondern sofort 4. The kings of Suburbia, the kings of Magdeburg und im Allgemeinen of Deutschland traten nämlich auf. Vor einem Jahr habe ich noch die ungarische Hymne gehört, nichts Besonderes gemacht und kurz nach Mitternacht bin ich ins Bett gegangen. Ein Jahr später höre ich meine Jungs mit meinen besten Freunden vor dem Brandenburger Tor, im Herzen Deutschlands, und ich frage mich, wieso ich darauf so viel warten musste. Aber das Timing war einfach perfekt und genauso soll alles bleiben. Jetzt ist einfach alles perfekt.

Kommentare:

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  5. Wundervolle Eindrücke von deinem Jahr. Und wirklich toll wieviel Mut du hattest ganz allein nach Berlin zu gehen um deinen Traum zu verwirklichen! :) Wie sagt eine Weisheit so schön. Loslassen ist der Schlüssel zum Glück! Liebe Grüße aus München!

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    Ich war auch in Ungarn und es war wirklich eine tolle Zeit! :D
    Dir auch einen herzlichen Glückwunsch zum Abitur. ♥♥

    xoxo
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    Ganz liebe Grüße, Sophia
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  25. Dein Blog gefällt mir sehr gut und ich habe mich direkt bei dir mal als Leserin eingetragen.

    Gruss
    Natascha

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