Dienstag, 23. September 2014

Our place to hide



Eine ganze Woche verbrachten wir in Budapest. Am letzten Tag habe ich der Stadt „Tschüss” gesagt, und mich noch vor Berlin komplett regeneriert und erholt. Vielleicht ist das die letzte Gelegenheit, so viel Zeit in der ungarischen Hauptstadt zu verbringen. Und obwohl wir unglaublich viel Spaß hatten, bereue ich meine Entscheidung gar nicht, dass ich bald wegziehe. Diese Stadt ist etwas zu klein für meine verrückten Träume.

TIERISCHE „HOSTELANGST”
Unser Ausflug hat kaum begonnen, als wir den ersten Schock erleben mussten. Wenn ich einen Zeitungsartikel schreiben sollte, wäre der Titel sicherlich sowas wie: „Es ist ein Wunder, dass ich noch am Leben bin”. Lass mich es mal „kurz” zusammenfassen: um gegen 4 Uhr kaufen wir ein Einzelticket bis zum Blaha, dann mit der Hilfe von meinem Handy-GPS finden wir den richtigen Weg und schleppen wir all die schweren Sachen bis zu unserem zukünftigen Wunderhostel mit. Júdith sagt, ich soll sprechen, schließlich bin ich ja die gebürtige Ungarin mit entsprechender ungarischer Sprachkenntnis. Ich stelle uns kurz vor, schlicht und sympatisch wie ich es Fremden gegenüber immer vorspiele. In ein paar Minuten taucht ein unglaublich komischer Kerl auf, der uns zum Hostel begleitet, uns um Geduld bittet, und mittlerweile meine Freundin die ganze Zeit betrachtet und pervers angrinst. Es ist dunkel im Zimmer, wo wir warten müssen, und es fühlt sich so an, als würden wir grade auf unseren Tod warten. Später kommt der Gentleman an, der mir erklärt, dass es die falsche Adresse ist, wir müssen erstmal 2 Stationen mit der Bahn und eine mit dem Bus fahren, falls wir heute nicht auf der Straße übernachten wollen. Ich persönlich würde auch diese Möglichkeit gerne annehmen, weil diese ganze Sache mit der falschen Adresse einfach übelst stinkt. (Dieser Typ, der uns begrüßt hat, hat wohl alles verkackt mit unserem Vertrauen). Ich spreche ganz leise mit meiner Freundin, es ist halt nicht ausgeschlossen, dass der Typ trotzdem deutsch kann, obwohl er mich noch am Anfang gefragt hat, ob wir Ungarinnen sind und ich antwortete ihm im echten Identitätchaos: ich bin halb Ungarin. Was meine andere Hälfte sein soll, weiß ich ja auch nicht, seit zumindest meine Wurzeln komplett ungarisch sind. Aber nach dieser Woche besteht ja die Möglichkeit dass ich mich irre, und es in mir so viele Nationen gibt, die nicht einmal ich selbst unter Kontrolle halten kann.

>Wir haben echt Lebensangst, ich stelle mir vor, dass wir in einen dunklen Keller gebracht werden, wo es ein paar hübsche Messer gibt, um unsere Nieren zu entfernen. Ich gucke ja vielleicht einfach nur zu viele Horror Reality Shows, aber das blasse Gesicht meiner Freundin zeigt, dass sie mit den Shows lieber auch aufhören sollte.<

Okay wir leben noch, gott sei Dank und ich habe damals Júdith gesagt, dass wir jetzt wenigstens eine Geschichte haben, worüber wir später erzählen können, und sie fügte schnell hinzu: „Ja, falls wir überleben.”

NUR TOURISTEN HIER
Erstaunlicherweise gab es auch zu dieser Zeit super viele Touristen aus aller Welt. Natürlich waren wir nicht die Einzigen aus Deutschland, aber wir hatten schon ein großes Vorteil: es ist auch unser Zuhause. Es ist ganz schön komisch, wenn man nicht nur ein Zuhause hat, sondern vielleicht auch mehrere auf einmal.
Ungarisch, Deutsch, Englisch, Koreanisch, wir sind einfach so vielfältig und wir interessieren uns für so viele Länder, dass wir es manchmal auch vergessen haben, welche Sprache in Budapest angesagt ist. Trotzdem haben wir aber jedes Mal mitgekriegt, als eine deutsche Oma sich laut beschwert hat, dass es hier zu viel des Guten gibt = Deutsche überall.

HEUTE BIN ICH KEINE UNGARIN
Weil es mir ständig zu schwer fiel, zwei total unterschiedliche Sprachen auf einmal zu benutzen, entschied ich mich ganz spontan für „mein deutsches ich”, und ich ignorierte die perversen ungarischen Komplimente über unseren reizenden Rock oder die negativen Kommentare über unser gut zusammenpassendes Outfit.
„Du hast dich entschieden, heute keine Ungarin zu sein, das musst du jetzt schon den ganzen Tag durchziehen.” Aye aye Kapitän!

SEIFE SCHMECKT BESSER ALS JE ZUVOR
Wir waren auf dem Weg zu unserer Lieblingsmarkthalle, als ein Typ uns gestoppt hat, um die neuesten Hautprodukte vorzustellen. Ich war gerade mit den Schönheiten beschäftigt, die man auf der Straße sehen und kaufen kann, und habe den Kerl erst gar nicht bemerkt. Er hat zwei dünne Seifenrollen in unsere Hand gedrückt, die genauso aussahen, wie die Gummibärchen von Haribo. LECKER. Ich habe automatisch reingebissen, als meine Freundin und der Kerl hysterisch zu schreien anfingen, dass ich es auf der Stelle rausspucken soll, WEIL ES nämlich SEIFE IST. Ok, so typisch Kinga, dass ich einfach alles fressen will.
Ich war einfach so geschockt, dass ich erstmal den ekligen Seifengeschmack gar nicht erkannt habe, meine Freundin war aber tiefst beeindruckt von meinem Tat und sagte mit saurer Miene: „Ahh Kinga, du darfst doch nicht alles in den Mund nehmen…” Khm.

FÜHLE DIE BUCHSTABEN!
Stell dir mal vor: du trittst in eine hübsche Bibliothek voll von den neuesten Büchern, du bist ziemlich laut wie immer, und plötzlich bemerkst du, dass dort etwas läuft, aber du hast keine Ahnung, was das sein soll. Es war bisher der peinlichste Bibliothekbesuch aller Zeiten… Irgendwer dachte sich aus, wie cool es wäre, einen Yogakurs mitten in der Bibliothek (die eher ein Buchladen war, aber da ich dieses Wort hasse, benutze ich gerne den Ausdruck „Bibliothek”) zu veranstalten. Da tauchen ein paar komische Yogaliebhaber auf, und tanzen mit einem Buch auf der Schulter. Die Bewegungen erinnern uns an besoffene Schlangen, die auch noch auf Drogen sind, noch dazu läuft eine so komische Musik, dass wir auf der Stelle Panik bekommen und ich sage meiner Freundin, dass wir sofort abhauen sollten, es muss nämlich der Satan sein haha. WEIRD.

Wir haben natürlich tausende Bilder gemacht, aber weil es wirklich viele Outfitfotos gibt, werde ich sie nur später veröffentlichen. Bis dahin kommen die einzelnen Fotos, ich kriege ja jedes Mal Lachanfall, wenn ich mir die anschaue, und es mir einfällt, was alles wir wieder erlebt (und überlebt) haben…
Wart ihr mal in Budapest? :) 

Montag, 15. September 2014

I'm back



Heey I’m back!
Sorry for not being there for so long, I’ve been extremely busy with my future plans for Berlin and stuff, but after a long break and an amazing holiday with my girl, your bitch is back back back and you’ll never be able to get away from me anymore muhahaha. Please be understanding with me and respect the fact that I have a loot of things to do in the next few weeks (maybe monts), but anyway, moving out is always stressful and terrifying ha? However, I’m really stressed, there are my family and friends who support me a lot during this term. So I hope everything goes well with my dreams…  

How about showing you a new online store, before I upload a post about our lovely holiday in Budapest?! So this webshop is really amazing, especially for the fans of prom dresses, cocktail dresses, bridesmaid dresses or party dresses. So you can find everything about the dresses and wedding accessories. I wish I could buy all clothes, maybe one day I can afford it haha :D But if you don’t know where to buy a nice dress for a special occasion, you should just take a look at their page and you’ll be amazed.
I just recognized it’s the middle of september, so it’s just like wtf I didn’t except that the time runs so fast like it’s still June, isn’t it? Okay bye, keep looking at my blog for more news :3
loveydovey