Donnerstag, 28. März 2013

Ghosts



Lieblings, ich habe mich lange nicht gemeldet, diese Woche war ich soo super beschäftigt, wie vielleicht noch nie in der Schulzeit. Es gab bei uns eine Campaignwoche, und unsere Klasse hat dran auch teilgenommen. Später erzähle ich euch mehr von diesem Erlebnis, weil es unglaublich viel Spaß gemacht hat, aber jetzt bin ich total K.O., außer Kontrolle. Gestern ging ich mit meiner Klasse und meiner Schule auf Party, und ich habe seit 3 Tagen fast gar nicht geschlafen, deshalb fällt es mir jetzt auch sehr schwer, diesen Post zu schreiben. Aber ich freue mich immer wieder über eure Kommis, die einfach soo berührend sind, dass ich euch dauernd mit schönen Fotos und Texten beschenken will.
Die Fotos wurden vor 2 Wochen gemacht, als der Schnee wieder verschmolzen war. Fakt ist, dass ich den Wald immer gern hatte. Als ich ein kleines Kind war, hat meine Mutti immer dafür gesorgt, die ganze Familie mit sich in den Wald mitzuschleppen, damit wir keine Drinnis werden. Ab und zu haben wir den ganzen Tag ohne Pause nur gewandert, und wir haben es richtig gehasst :D Aber jedes Mal, wenn ich im Wald bin, erinnere ich mich sehr gerne an die Zeiten zurück, die wir zusammen verbracht haben, als meine Schwesti noch mit uns gelebt hat, als unsere Familie noch ganz war. Wenn ich spaziere, höre ich manchmal die Bäume sprechen, als würden sie über die Vergangenheit Märchen erzählen. Und zu dieser Zeit denke ich sehr oft an meine Kindheit. Ich bin dankbar, dass ich den Bergen sehr nah wohne, weil es der einzige Ort ist, wo ich mich immer zu Hause gefühlt habe. Ich liebe in der Nacht im Wald zu fahren, wenn alles sehr dunkel ist, aber du hast immer das Gefühl, dass etwas dich betrachtet. Ich bin mir ganz sicher, dass die Bäume auf uns aufpassen, deshalb gehe ich sehr oft in den dunklen Wald (auch allein), wenn es mir schlecht geht. Es heilt meine Seele und streichelt mein Herz.
Einer meiner Zukunftpläne ist ein Haus im Wald zu bauen, wie z.B in Twilight, und meine eigene Firma zu leiten. Wäre es nicht wunderschön jeden Tag die Bäume zu sehen und die Vögel singen zu hören? Ich kann mir gar nichts Besseres vorstellen, als immer wieder Outfitfotos und Künstlerfotos zu machen, damit zu beschäftigen, was mir Spaß macht, und am Ende des Tages auf dem Balkon die Sterne zu sehen und zu wissen, dass ich nicht in New York oder in einer anderen schmutziger Großstadt, sondern in der Natur lebe. Bin ich die einzige, die vom Land besessen, und keine Metropolstadt-abhängerin ist? Schaut euch diese Fotos an! Dunkel, mysteriös, kalt- genau wie ich.

Dears, I’m really sorry for being off for a long time, but I had a pretty hard week, because of our campaign in the school. I’m going to tell you more about it, because it was so much fun, but now I should concentrate on not falling asleep while I’m writing this post. It’s so fucking hard! I haven’t slept for 3 days, and I also had a party hard night yesterday, so I got home at about 5.am. I’m totally K.O now! But I should say all the things happened to me in the last days were really important for me to be a better and more exciting person. Well, I’m so thankful for your sweet compliments on my blog, you make me soo happy! I hope I can be better and one day I’ll do my own thing, so you can be part of my whole life story.
These photos are made by my soulsister at about 2 weeks ago, as the snow was melting and we took some dirty outfit photos in the cold light of afternoon. I can’t describe that feeling in my heart when I’m in the woods. As I was a pretty little child, my mother was always there to take the whole family with her and sometimes we were taking a walk the whole day without having a break. We hated it soo much!! But anyway, it makes me remember the old good days, as my family was whole and my sister lived with us, so everybody was together. I was a really happy girl, I had the best childhood, and sometimes it makes me really sad that those days are gone. I want them back, I want my past back, so I often go to the forest to remember and to think about what to do next. This time it’s like the trees talked to me, because I’ve always been really close to the nature, I’m the friend of nature and nature is friend of mine. I also love driving in the forest night time, when everything is really dark, but somehow you get the feeling you are not alone and something watches you. The trees are watching us, we are their children, and they will always be there for us, if we get in trouble. They take care about us.  
One of my dreams is to have a big house in the woods (like in Twilight) and work for my own company (maybe clothing or something with fashion). It would be amazing to do the thing I love the most, and to live in the middle of nowhere, really close to the nature so nobody bothers me and my lover. I could take photos all day long, and the end of the day I could watch the stars on my balcony. The question is, do the dreams come true? Well, we’ll see. But I would really hate living in a metropol city like New york, because it’s soo dirty and crowded. Look at the photos! It’s dark, mysterious and cold, like me!

Donnerstag, 21. März 2013

I am a ghost amongst these hills



Meine Freundinnen hatten ihren neunzehnsten Geburtstag, und mir wurde es erst jetzt klar, wie schnell die Zeit läuft. Ich meine, langsam geht unsere Jugend vorbei, und wir haben nicht einmal gelebt! Ich fühle mich noch immer unreif für die Zukunft, und ich habe kein Bock auf Hochschule oder auf irgendeinen beschissenen, langweiligen Arbeitsplatz, wo ich tagelang rackern muss, damit ich Geld verdiene. Für was? Für meine vergeudeten Jahre, die überhaupt keinen Sinn gemacht haben? Warum sind wir dann geboren? Warum leben wir? Für ein Standardschicksal, wie: ein Kind sein, eine Grundschule besuchen, ein Gymnasium besuchen, eine Hochschule besuchen, arbeiten, Kinder bekommen, Arbeitsplatz verlieren, noch mehrere Kinder bekommen, einen neuen Arbeitsplatz finden, grau werden, sehen, wie die Kinder aufwachsen, erkranken, heilen, wieder erkranken, viele Jahre im Krankhaus verbringen, mit achtzig Jahren die Welt verlassen. Und du stirbst und nachdenkst: hat sich das alles überhaupt gelohnt? Kann ich an irgendetwas anderes erinnern als Arbeitssuche und heftige Auseinandersetzungen in der Familie?
Ich weiß nicht, wie ein Mensch leben sollte. Aber ich habe schon erkannt, dass etwas hier gar nicht stimmt. Meine Mitschülerin hat mir einmal gesagt, als ich sie fragte, was sie später studieren möchte: „Ähm, vielleicht wären Biologie und Chemie passend für mich… Weißt du, ich hasse diese Fächer, aber was könnte ich tun? Meine Eltern sind arm, mir bleibt keine andere Wahl, und wenn du Bio lernst, kannst du sichergehen, dass du später so eine tolle Arbeit bekommst, von der du nie geträumt hättest, und dann wirst du bestimmt ne stange Geld verdienen!” Ich stand vor ihr mit offenem Mund und ihre Worte regten mich zum Nachdenken an. Dann konnte ich mir dieses Gespräch noch wochenlang nicht aus dem Kopf schlagen. Wäre es wirklich ein richtiges Lebensziel? Wann wird man zufrieden und glücklich mit seiner Karriere? Wenn man so viel verdient, dass man fast nichts anderes von den Alltagen mitbekommt? Nur Geld, Geld, Geld. Die größte Horrorvorstellung für mich ist, in einem großen Büro zu arbeiten, wo es tausende Menschen gibt, und wo du gar keine Ahnung hast, wie dein Kollege heißt. Bin ich zu altmodisch zu dieser Welt? Oder zu verrückt? Ich möchte etwas erleben. Ich bin in ein paar Monaten neunzehn, und habe fast gar nichts erlebt, was mir Spaß gemacht hätte. Es gab immer Schule, die Erwartungen waren immer zu hoch, und ich war immer zu freiwillig. Ich kann mich erinnern, mit 11 ging ich nach Hause, habe Dire Straits gehört und ein Buch gelesen, und ich habe mir vorgestellt, dass ich die Hauptdarstellerin des Buchs bin, die ganz allein ihren kleinen Bruder großziehen sollte, weil sie von ihren Eltern in Stich gelassen wurde. Und einmal habe ich gemerkt, dass ich das Mädchen beneide. Und zwar wie! Sie hatte ein freies Leben in einem kleinen Dorf, das aber sehr schwer war, und mir war von diesem Moment an ganz klar, dass man ein schweres Leben mehr schätzen kann, als ein unbedeutendes, langweiliges Leben.
Ich bin noch immer ratlos, was ich mit meiner Zukunft machen sollte. Ich will meine Zeit nicht vergeuden, ich will etwas erleben, woran ich zurückdenken kann, wann ich alt bin. Gott segne uns alle mit unseren verrückten Plänen!

Well, my friends celebrated their 19th birthday last weekend, and that was the first time I faced the fact, how quick the time runs. I mean, our youth terminates soon, and we didn’t live at all! I feel myself being immature for the future, and I really don’t want to go to an university or a college to have a good job and earn loads of money. Money for what? For the wasted years, which didn’t have the significance at all. Why were we born? Why do we live? For a standard fate, like being a child, going into a school, going to a college, getting a job, having children, losing workplace, having more children, going grey, finding a new job, getting ill, healing, getting ill again, spending much time in hospital, with 80 years dying.  And then you think about the things you have been through, and ask yourself: was it worth it? And all you can remember are the violent disputes with your husband, and the tireless searching for a new job.
I don’t know how we should live. All I know is, that I realised, things don’t really work that way we imagine it. Once I asked my classmate how about learning biology and chemistry, and she answered: „Well, I hate these subjects, but my family is poor so I have no other choice. And if you study bio, you can be a doctor, or something like this. And you’ll earn loads of money then.” Well her words made me think a lot about my future. So it means, everybody wants to live for money, money, that’s all, and no matter you are not happy at all, but you have the money so you have the force. The biggest horror-imagination for me would be working for a big company, where you’re with hundreds of people and you don’t know the name of your colleague either! Well, maybe I’m a bit old-fashioned for this world, or crazy. Maybe that’s the same. But I think, the most important thing to be free like a bird, because life is for living and not for dreaming. You can dream until you don’t have the chance to make it real, but once you smell freedom and taste happiness, you won’t be able to stop. I’m here with almost 19 years behind me, and I just feel the emptiness, and I have no idea how it is to live. I always hated if somebody wanted me to explain what to do and how to do my own thing. School made me feel myself uncomfortable. I remember I went home as I was 11, listened to Dire Straits, and read a book about a young girl who brought up her little brother alone, because their parents left them by their grandma who was really old. I loved this story, and after a while I realised I envy that girl. She lived on a ranch in a small village, her life was really hard, but she had so much plans and she loved the way she lives. People appreciate a hard life better than a boring and an unimportant one.
I don’t know what I should do in my future, I’m still helpless. I don’t want to throw away my time, I would like to live. God bless us all with our crazy plans!
Boots, Cardigan: Zara, Jeans, Coat: H&M, Headband: Bijou Brigitte, Watch: MK

Samstag, 16. März 2013

Give me some country



Halihalo, die Schneekönigin ist wieder da!
In den letzten Tagen hat es eigentlich soo viel geschneit, wie vielleicht noch nie im Winter. Dem Schnee zu verdanken, dass ich nicht nach Bp fahren konnte, weil es keine Züge gab. So komisch, nur wegen Schnee geht alles kaputt und man kann nicht nach Hause… Das passiert, wenn du in einem armen Land wohnst. Trotzdem habe ich mich drüber sehr gut gefreut, bei mir sind die Kälte und der Schnee immer herzlich willkommen. Gestern hatten wir schulfrei, weil 15. März ein Nationalfeiertag ist. Ich hatte also genug Zeit mit meiner Mutti Rodeo zu sehen, wir sind beide wirklich große Rodeo-fans. Ich glaube, J.B Mauney ist einfach der beste Bullenreiter, den es je gab, obwohl er nicht der Weltbeste ist, aber wer Asteroid für 93.5 Punkte ritt, ist doch kein schlechter Cowboy, oder? Es wundert mich jedes mal, was für handsome Männer es dort gibt… Es sieht wirklich danach aus, dass ich einmal einen Bullenreiter heirate, haha.
Gott, bin ich wieder verrückt nach Kings of Leon Konzerten, ich sehe sie tagelang, manchmal auch ohne Pause, ich kann mich an Caleb einfach nicht satt sehen. Seine Bewegungen, auch wenn er außer Singen gar nichts anderes macht: es ist sex pur. Ich verbringe ja sehr viel Zeit vor meinem Computer, manchmal bekomme ich Kopfschmerzen, aber lass es gut sein. Ich liebe inspiriert werden, deshalb lese ich oft mehrere Bücher, im Moment lese ich zB: „Fast ein Heiliger” von Anne Tyler, „Die Party Queen von Manhattan” von Lauren Weisberger, und "Tote Seelen" von Gogol. Als Weihnachtsgeschenk habe ich mir vor einigen Monaten mein Lieblingsbuch bestellt: Brokeback Mountain von Annie Proulx. Nachdem ich mir den Film anschaute, wollte ich sofort das Buch lesen, und beide hat mir richtig viel Spaß gemacht. Im Buch gibts mehrere Geschichten übers Leben in Wyoming, gar keine typischen Cowboygeschichten, die schleimigen, die man im Fernsehen sieht, nein. Die sind Lebensläufe, keine Romantikkomödien, keine Hollywood stories, nur die Wahrheit. Den Film kennt ihr bestimmt schon, und wer ihn auch gesehen hat, heult bestimmt noch immer, wenn er ans Ende des Filmes denkt. Die beiden Cowboy verlieben sich, und es macht ihr Leben unheimlich schwer. Die können nicht zusammen und auch ohne den anderen leben. Es ist richtige Liebe, die nur wenige erleben können, aber die Cowboys sagen es nicht aus, nur einmal sagt Jack: „Manchmal vermisse ich dich so sehr, dass ich es kaum ertragen kann.” Was für ein wundervoller Film, und was für ein besonderes Buch! Besseres gibts doch gar nicht.
Wie ihr sehen könnt, bin ich wieder total in country Stimmung, und ich konnte kaum auswarten in den Wald zu fahren und im Schnee ein paar Outfitfotos zu machen. Es war kalt und soo romantisch! Ich freue mich auf die neuen Fotos, die ich euch vielleicht nächste Woche zeigen kann. Doch bis dahin lest ihr viel, hört Kings of Leon und schaut Bullenreiten!

Heyho, the snowqueen is here again!
In the last days we lived through a big snowstorm, OMG! I couldn’t travel to Bp, because there were no trains, buses or trams, because the snow was huge, and the country is really poor. However, I was really glad to see the snow again and play in the garden with my dog, it felt like I lived in Canada as the cold never goes away. So good! We didn’t have to go to school yesterday, because 15. March is a national holiday in Hungary. So I had enough time to watch the bull ride series from Oklahoma with my mum, who is such a big rodeo fan as well. My family loves rodeo, we really appreciate those crazy guys riding bulls in the arenas for earning money and feeling the adrenalin in their whole body. And we also spend so much time talking about rodeo success and injuries while having lunch. My fav is J.B Mauney, the greatest bullrider the world’s even seen. He is not the world champion, but once he rode Asteroid for 93.5 points in the finale, and that ride will be never forgotten in the history of mankind. I’m really surprised everytime I see the bullriders, they are all so amazingly handsome… But why? It makes me want to marry a cowboy.
I’m so addicted to Kings of Leon, I spend my whole freetime with watching their concerts, sometimes without having a break, I just can’t get enough of Caleb’s personality. The way he moves, the way he sings without doing anything particular makes me insane. He is such a sex thing! Well, I always spend much time on the internet, and sometimes I get headache, but I love being inspired. I listen to old country songs, or I read more books. There are 3 german books now, which must be read, but I would like to introduce you my fav book: Brokeback Mountain from Annie Proulx. I’m deeply in love with this book, I can’t describe that feeling I get when I spend hours of time sitting on my couch and reading the cowboy stories from Wyoming. There are several stories in the book, they are no emotional, disgusting hollywood shits, not indeed! That book is full of real stories of a lifetime, no quarter, no happy ends. It’s life. And it makes you feel you are part of their pain, part of everybody’s pain. After I watched the film I wanted to order the book too, because the movie is a masterpiece. It broke my heart in pieces, however, sometimes I think I’m totally heartless. There are 2 cowboys on a mountain, do their own thing and fallen in love with each other. They don’t speak about it, they don’t mention they are in love. Once Jack says to Ennis: „You know, sometimes I miss you so bad, I can hardly stand it.” It was their secret relationship, ended with a tragedy. But it shows you the real side of love, the love, we will maybe never pass through. That’s why I could never judge the people by the fact who they love. So many people have no idea what’s that mean to be in love. You can have a perfect relationship, but it doesn’t mean you could die for your partner. It only means, you found somebody who perfectly suits to your expectations. You can love a boy, a girl, a dog, no matter. Just let it happen.
Like you see I’m in such a country mood again, and I was waiting the whole day for taking outfit photos in the forest. It was pretty cold and so romantic! Such a twilight feeling! Well, I’m happy to show you the photos next week! Well, read a lot, listen to Kings of Leon and watch bullride babies! 
 new pics on my wall
best ever

Montag, 11. März 2013

In der Hölle will man nur ein Glas Wasser



Meine lieben kaltherzigen Readers!
Hoffentlich habt ihr das Wochenende im Kreis der Familie oder mit Freunden verbracht, genau wie alle normalen Menschen auf diesem Planeten. Ich gehöre selbst nicht zu den normalsten Einzelwesen, ich habe also Outfitfotos gemacht, richtig viel Zeit im Wald verbracht, und versuchte mich zusammenzureißen, weil ich seit Tagen keine Luft bekomme und meine Nase wie Amazonas läuft… Und meine Krankheit ist noch dazu nur meiner Mitschülern zu verdanken, die mir die Grippe weitergegeben haben… Seid alle heilig! 
Na gut, am Samstag war das Wetter richtig spitze, es hat bisschen geregnet, es war neblig und dunkel, also unser Lieblingswetter. Es fühlt sich noch immer so an, als würde ich noch immer mitten des Waldes stehen, Todesvögel kreisen über unseren Kopf und niemand kommt, um uns zu retten, wir sind alleine, als wären wir die letzten Menschen auf der Erde. Die Meisten zweifeln noch immer an die Schönheit des trüben Wetters, aber bei uns gewöhnt man sich daran nach einer Weile, weil wir bis auf Sommer im ganzen Jahr dasselbe sehen: keine Sonne, keine Wärme, keine Wolken, nur der Wind, die Kälte und die Angst vor der Dunkelheit bleiben. Deshalb freut es mich besonders, dass ich jetzt mit euch diese Fotos mitteilen kann, und mir ist sehr wichtig, dass es nicht nur um die Klamotten geht, sondern auch um die Stimmung! Ich will, wenn andere meinen Blog lesen, wissen wie ich bin und was für Fotos ich mag. Alles in allem, wie meine Seele von innen aussieht. Und der Hintergrund symbolisiert hundertprozentig mich: ich bin geheimnisvoll, trübsinnig, kalt, aber ich tue niemandem weh. Wer es akzeptiert, kann damit rechnen, dass die Wolken sich auflösen und die Sonne aufgeht.
Ich glaube an die Unendlichkeit der Zeit, jede Bewegung bleibt genau im Zeitraum, wo wir damit angefangen haben. Deshalb können wir niemanden loslassen, weil sie irgendwo in der Vergangenheit noch am Leben sind.
Der Platz, wo wir fotografiert haben, erinnert mich an die Nächte, als ich immer dasselbe träumte: ich bin im Wald ganz allein, Bäume rundherum. Und ich weiß genau, was ich zu tun habe: laufen um mein Leben, bis mir der Atem wegbleibt. Ich kann den Schlamm unter meinen Füßen fühlen, aber ich darf nicht stoppen. Irgendjemand blickt auf mich und schießt sofort. Es tut wahnsinnig weh, als würde mich jemand zerreißen, aber ich sterbe nicht. Der kommt näher und schießt mir in den Rücken, wieder und wieder, ich höre seine drohende Stimme und wie er schreit. Ich habe Todesangst, das Schlechteste, was man sich vorstellen kann: auch noch schlechter als der spaltende Schmerz. Ich weiß, dass ich schon seit langem tod liegen sollte, aber nichts passiert. Der Schmerz bleibt. Und ich wache auf, eine 18jährige, mit wunderbaren Erinnerungen in meinem Herzen von meiner Kindheit, mit Alltagserfolgen und furchtbaren Erlebnissen von meinem Bewusstsein. Ich weiß genau, wie der Teufel aussieht und ich kann ihn im Auge jedes Menschen wiedererkennen. Es gibt Söhne von Gott, und Söhne von des Teufels, auch wenn es sich wie eine schleimige Gottespredigt anhört. Achtet drauf Leute, wem ihr vertraut, man kann es nie wissen. Niemand will doch mit dem Teufel befreundet sein, oder? :)

Dear lovely, coldhearted Readers!
I really hope you enjoyed your weekend with your family or friends, just like all normal human beings on this planet. Well, I’m not really the kind of normal girl, that’s why instead of being with friends I spent this weekend with taking photos and blogging. I didn’t even learn for the next week, OMG it’s getting so lazy in these days for me… I feel like I’m empty and tired of the weekly stress and I need to take a long break… I’m ill for 2 days, and sometimes I can’t even breathe and my nose runs like Amazonas. And it makes me really satisfied… Just because my classmates were ill the whole week, I got this shit from them…God bless them! :D Well, the weather was pretty awesome on Saturday, so we decided to go out and take some hot pics in the mud. I love when it’s dark and cold and foggy. Most people say: „the weather is a pocket full of shit, I hate the rain and all that stuff.” But in a city like this people got used to this kind of weather, and we learnt how to appreciate things that cannot be changed. It was so romantic, just me and my soulsister, vultures screamed above us in the cloudy sky and nobody came to save us, we were on our own. It made me feel I'm home. That’s why I’m really happy now to share with you my outfit photos, because it’s really important for me to concentrate on the mood, on the lifestyle and not just focus on the clothes I wear, because after a while it gets boring. This place is like my soul looks like. I’m cold, mysterious and dark in my mind, but I never hurt anybody. Who appreciate it this way, will see the sun is coming up. There is always something more under the surface.
I believe in the timeless dimensions, every little moves are continuing in the past and they never stop. That’s why we can’t forget the people we have lost. They are part of our past, they are already alive in our past. We see them in our mind laughing and smiling, and we never stop dreaming about them.
The place we took the photos was incredible familiar to me, it made me remember the nights, as I was always dreaming about being a solder and running for my life until I got shot by the enemy. It made me sick in every moment as I saw somebody follow me. Then I looked into his eyes and he shot me in the heart. I fell down, but didn’t die. He came closer and he shot me in the back so many times I felt myself like a living zombie with deathly pain in my whole body. I heared him screaming at me but I just wanted to die. Everything is better than this. I can’t even describe that feeling, I think nobody can. The fear of death is worse than anything. And then I just wake up, like an eighteen years old girl with beautiful memories in her heart from her childhood, but with the worst experiences of fighting in her mind. I know how satan looks like and in some people’s eyes I can see him. There are sons of God and sons of the devil, and just because it sounds like an old christian mess, doesn’t mean it isn’t true. Be careful with people, you don’t want be best friends with the devil, don’t you? :)

 Boots, Jeans, Sweater:primark , belt, earring: H&M, ring: efoxcity.net