Sonntag, 20. Oktober 2013

We're waiting for the sandman, but he never hears the call



Ich weiß wirklich nicht, wie ich meine Enttäuschung überspielen sollte. Die Menschheit scheint manchmal einfach so bescheuert zu sein, dass ich manchmal nachdenken muss, ob ich noch immer eine von ihnen bin und die Leute um mich herum nicht wiedererkennen will, weil es mir selbst peinlich ist, wie einige sich verhalten. Vielleicht liegt es daran, dass ich schlecht erzogen wurde, die Verantwortung wird von meinen Eltern übernommen. Die Dinos haben mir nämlich beigebracht, dass egal wie ich mich fühle, ich muss immer freundlich, höchstintelligent, nett und hilfsbereit wirken, auch wenn ich die Person am Liebsten zur Hölle schicken würde. Aber man schluckt den Hass runter und versucht sich treu zu bleiben.
Ich weiß ja auch nicht, wie der große Erfolg einen verändern kann, ich bin tja nur ein Durchschnittsmensch, eine verlorene Ungarin, eine erfolgslose Bloggerin, die darauf wartet, dass die Welt von ihr gerettet wird. Ich habe keine Ahnung, wie das sich anfühlt, auf dem Laufsteg zu glänzen, im Mittelpunkt der Modewelt zu stehen, mit Versace Models auszugehen, auf Paris Fashion Week zu fliegen, tausende Sponsors zu haben, ich bin einfach die verrückte Tochter des Waldes, deren Herz sich immer nach der Ferne sehnt. Man erreicht nach wie vor den Punkt, wo man richtig Bock hat alles aufzugeben, weil es so scheint, dass es alle anderen so gut haben und sie alle Sachen auf Schritt und Tritt bekommen, wofür du jahrelang gearbeitet hast. Life is unfair, man muss sich damit abfinden, wie auch immer.
Ich sitze gerade in der Bahn, meine Ohren genießen Foals Musik und jeder schaut mich so blöd an, was für ein Scheiß ich tippe, was ist das für eine Sprache überhaupt? Hier spricht niemand deutsch. Außer mir of course. Hier ist man wohl allein mit seinen herrlichen deutschen Vorstellungen und Redewendungen. Oder besser gesagt, ich bin damit allein! Nicht als ich ständig alleine wäre. Mein Skype läuft wie die Pest, und ich bin eine geborene Whatsapperin.Also zurück zu unserem Thema: nichts im Leben würde mich dazu bringen, mich so wie ein Arschloch zu benehmen. Dann wäre ich lieber Volltrottel genannt, aber ich verweigere mich, vom Erfolg  spießig und vollkommen blind zu sein, und alle anderen zu verachten, die noch am Anfang ihrer Karriere sind. Ich werde mich für eure Kommis auch nach hundert Jahren freuen und euch zurückschreiben, wenn ihr etwas unbedingt wissen wollt. Und ich werde niemanden zerstören, damit manche mich für besser und wichtiger halten. Menschheit, du bist voll komisch zu dieser Zeit.





Kommentare:

  1. Raindrops of Sapphire21. Oktober 2013 um 01:05

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    Raindrops of Sapphire

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  2. Wunderschönes Outfit. Ich liebe deinen Pullover :)

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  3. so toll!!!

    folge dir zurück :)
    http://thedaydreamings.blogspot.de

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  4. ggs. verfolgen??
    und danke für dein kommentar :-)

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