Montag, 29. Juni 2015

It's no today, it's always tomorrow

Halihallo!
Ich melde mich aus meinem gutgeheizten Zimmer, in einem pink Kuschel-Winterpulli und versuche, nicht in Tränen auszubrechen, wenn ich aus dem Fenster gucke. Bin ich die Einzige, die einigermaßen davon überzeugt ist, dass es überhaupt keinen Frühling mehr gibt? Oder sonst habe ich was definitiv verpasst, weil es in Berlin entweder arschkalt oder unerträglich heiß ist (was, to tell the truth, eher weniger vorkommt).
Aber missversteht ihr mich nicht meine Lieben, ich will meinen Blog in keine Wetterbericht-Website umwandeln, und solange es noch in Deutschland Sommer gibt, können wir uns freuen, weil nicht jedes Volk so ein Glück hat. Apropos Glück. Wenn wir schon beim Thema sind, ich könnte einiges über Schwedens Wetter berichten. Oder lieber meckern. Ich habe Midsommer in dem wunderschönen Göteborg mit Freunden gefeiert, hin und wieder zu Tode gefroren, nass wie ein Hund, fluchend, weil es zu windig war, aber im Endeffekt doch sehr zufrieden, weil uns Göteborgs atemberaubende Schönheit immer überzeugt hat.
Und ich, das naive Mädchen, habe noch gedacht, dass es in Berlin kalt ist hahaha! Als wir am Tegel gelandet sind, dachte ich, dass ich bald vor Hitze sterbe, solange die Menschenmenge in dünnem Wintermantel rumgelaufen war.

Einer meiner Lieblingsplätze in Göteborg war ohne Zweifel die Straße, wo meine heutigen Outfitfotos entstanden sind. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich in dem Film „Desperate Housewives” mitspiele, und spazierte mit offenem Mund durch die Stadt bis zum Park, wo wir den Sonnenuntergang bestaunt haben. Ich konnte es Schweden sogar verzeihen, dass es an meinem Geburtstag den ganzen Tag stark geregnet hat, so dass wir gar nichts unternehmen konnten.


Due to these circumstances, ich war natürlich nicht in der Lage, mir ein nagelneues Bikini zu kaufen, was ich wahrscheinlich diese Woche nachholen muss. Es ist für mich die schlimmste Zeit des Jahres, wenn ich mich dazu zwingen soll, Bikini kaufen zu gehen. NONONO. Ich bin definitiv kein Beach-Girl, ich gehe fast nie zum Strand, normalerweise fühle ich mich unwohl in einem Bikini und würde am Liebsten irgendwas tragen, was meinen ganzen Körper bedeckt. Aber unlängst surfe ich sehr oft auf der Webseite von Esprit, wo ich bisher immer nur Sommerkleider oder Jacken bestellt habe, aber ich habe neulich auch ganz viele Bikinis entdeckt, die zu meinem Stil und meiner Figur passen. Es ist komisch, wie große Unterschiede es zwischen den Ländern gibt, wenn es um die Auswahl geht. In den ungarischen Shops von Esprit habe ich meistens nur Sportklamotten gekauft, aber in Deutschland kann man mittlerweile alles finden, was unser Herz sich begehrt, sei die Rede von Sport-oder casual clothes. Ich gucke also noch ein bisschen, dann gehe ich schnell auf die frische Luft einen Schneemann bauen. Hej då!

Cheap coats online my ladies

Mydearestones!
Before I would post about Göteborg's most beautiful street, where I had the luck to take some outfit photos due to my man, I made a wishlist from  Ericdress’ products.
For all of you, who haven’t heard about it before, it is an online shopping store, where I found a lot of cheap woman coats, like in the picture, as well as cool hoodies, dresses and the list is endless. You can also find ready to wear dresses, and a lot of fashionable clothes in vintage style.
I've already ordered some items from the website before, and I was easily satisfied with the quality and sending time. All you have to do is to pick out the most suitable ones for your character, style and figure. Some clothes are one size so they can be perfect for you if you are a fan of oversized clothing,I myself prefer these sweaters the most.

As you know I really love black clothes, I’m a big admirer of this colour, so I tried to show you my favourite items in black, but most of the bags/hoodies/sweaters/shirts etc. are also in stock in many different colours, so just take a look at Ericdress and enjoy the freedom of online shopping! 

1. Blouse
3. Skirt
4. Bag
5. Shoes
6. Coat

Dienstag, 23. Juni 2015

Blow out the candles



Und ich bin soweit. Mit 21 Jahren stehe ich vor der Tür des Lebens. Letzte Woche musste ich mich traurigerweise von meinem 20jährigen „ich” verabschieden, und eine neue Seite in meinem Buch öffnen.
Wenn mich jemand fragen würde, was der Sinn des Lebens ist, würde ich mit geöffnetem Mund genauso blöd da stehen, wie vor 5 Jahren. Immerhin habe ich noch immer keine Ahnung davon, was mein Ziel ist. Ich gehe Schritt für Schritt nach vorne, irgendetwas folgend, was mir Hoffnung, Inspiration und Kraft gibt. Manchmal weiß ich nicht, in welche Richtung ich gehen soll, mit wem ich mich anfreunden soll, oder ob ich hier überhaupt richtig bin. Die tiefe Depression beginnt bei mir, wenn ich mich zu viel mit Erfolg meiner Mitmenschen beschäftige. Ununterbrochen muss ich mir verschiedene Fragen stellen, wieso ich nicht reicher bin, wieso ich nicht hübscher bin, wieso ich nicht öfter reisen kann, wieso ich damit nicht zufrieden sein kann, was ich habe, was könnte ich dafür tun, um glücklicher zu sein. On the other side, es ist mir bewusst, dass ich zwar nicht alles, aber genug habe, und solange ich mich dafür freuen kann, was mich jeden Tag zum Lachen bringt, habe ich nichts zu befürchten bzw. keinen Grund, um mich zu beschweren.
Der einzige Nachteil des Erwachsenwerdens ist die Zeit. Je älter man wird, desto schneller verläuft die Zeit, und was schon vorbei ist, können wir nicht mehr zurückverlangen. Wenn ich Glück habe, erfindet jemand eine Zeitmaschine, und ich kann jeden Moment wieder erleben, in dem ich glücklich war. Wie in einem riesigen Fotoalbum, wurden meine Erlebnisse für immer in meinem Gehirn gespeichert und ich kann sie jedes Mal hervorrufen.  
Man sagt, ab 20 wird man reifer und weiser, und auch ziemlich erwachsen im Kopf mit der Zeit. Versucht das bitte meinem Freund zu erklären, der ständig ein Augenzeuge werden muss, wie neidisch seine Freundin sich einige Kinder auf der Straße anguckt, die fröhlich mit einem Kuscheltier in der Hand rumlaufen, oder wenn sie wegen einem Straßenhund heult, den sie nicht mit nach Hause nehmen durfte. Darf ich bitte wieder so viele Kuscheltiere haben, wie damals, als ich noch in der ersten Klasse war, und meine Eltern sich um mich kümmerten? Im Prinzip, ich könnte sogar auch auf die Kuscheltiere verzichten, wenn ich wieder ein Kind sein dürfte. Als Kleinkind will man immer wegen mehr Freiheit erwachsen werden, aber die Frage ist:  haben wir wirklich mehr Freiheit, wenn wir älter sind?

DRESS: SHEINSIDE

Sonntag, 31. Mai 2015

I know that I belong here with you



Es ist einfach mehr als unbegreiflich, was alles man in einem Jahr erleben kann. Im Prinzip, man kann mit einer spontanen Entscheidung die ganze Welt auf den Kopf stellen und sein eigenes Leben zum Positiven verändern, auch wenn es sich wie ein uralter Klischee anhört, den wir normalerweise von unseren spießigen Mitbürgern immer wieder zu hören bekommen, denen es jedes Mal gelingt, uns ein kleines bisschen neidisch zu machen, wenn sie hin und wieder unter die Nase reiben, wie wunderschön das Leben erscheint, weil sie schon alles erreicht haben, wovon wir, langweilige Durchschnittsmenschen nur träumen können.
 Ich habe an eigenem Leib erfahren, dass Geld keinen engen Kontakt mit dem Glück pflegt. Es spielt dabei keine besonders wichtige Rolle, ob deine Eltern gut verdienen oder nicht, ob du in der Schule ein Außenseiter warst oder die hübscheste, erfolgreichste Cheerleader Girl, es ist alles nur Vergangenheit und nimmt später einen weniger wesentlichen Platz in deinen Lebenserinnerungen, die dir einmal die ganze Welt bedeutet haben. Du musst einfach die richtige Entscheidung treffen, die dich dann weiterbringt.

Wahrscheinlich habt ihr schon gemerkt, dass ich heutzutage nicht unbedingt mit Bloggen und neuen Posts beschäftigt war, was hauptsächlich an meinem verrückten Alltagrhytmus liegt. Es scheint mir machmal sogar unmöglich zu sein, meinen Job, meine Prüfungen, meinen Umzug und vor allem meinen Freund (von dem ich in der letzten Zeit maybe ein bisschen abhängig geworden bin- wenn „ein bisschen” heißt, dass wir in seinem Zimmer ohne Essen und andere lebenswichtige Objekte so lange pennen , bis wir langsam zu Pflanzen werden…) unter einen Hut zu bringen. Nicht ganz zu schweigen von den tausenden Berliner Festivals, weil es hier immer was zu feiern gibt. Natürlich ist es keine Ausrede bzw. ich will jetzt mich darüber auch nicht unbedingt beschweren, dass ich endlich etwas zu tun habe. Es ist einfach schrecklich, mir vorzustellen, was alles ich verpasst hätte, wenn ich den Mut nicht gehabt hätte, meine Sachen zusammenzupacken und nach Deutschland zu ziehen. Heute wartet auf mich der liebste Mann, den ich je getroffen habe, mit Hot chicken wings und Kartoffelpuffer im Ofen nach der Arbeit - er weiß schon, wie er den Weg zu meinem Herzen findet ;) -, Sonntags die Waffel/Pancakes Party bei meiner Schwester kann man natürlich nie verpassen, oder wenn es mir doch langweilig wäre, weil meine Schwester zum Deutschkurs geht, mein Freund arbeitet, alle meine Freunde zu Hause büffeln, dann beginnt der alte Kampf für einen Studienplatz an einer deutschen Universität wieder von vorne, und dann lande ich natürlich again and again bei einer Prüfung, die noch fehlt und die noch abgelegt werden muss.
Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden, und sobald ich wieder ein bisschen Luft kriege, ist Kinguschka für euch mit Leib und Seele da, just like before.

DRESS: SHEINSIDE

Montag, 13. April 2015

And with all your magic I disappear from view



Nach meiner kurzen Blogging-Pause melde ich mich heute bei euch, damit ihr nicht komplett vergesst, wer diese liebe Ungarin ist. It’s been a while, since I have blogged about my gorgeous (and sometimes stressed but well-dressed as the saying goes) life, aber ich habe die beste Ausrede. Ich habe für Schreiben/Fotografieren/Bilder bearbeiten keine Zeit gefunden. Ich hatte nicht einmal für Shoppen Zeit gefunden. Was ist Zeit überhaupt? Letztens bin ich manchmal komplett verpeilt, und denke, es wäre Wochenende, und ich muss an die Arbeit früher los, obwohl es erst Dienstag ist. Oder ich stehe mitten in der Nacht auf, um mir etwas zum Abendbrot zu „kochen” (solange man das Wasserkochen für Instant-Bigbowl-Suppen „kochen” nennt, habe ich nichts zu befürchten und jetzt schreibt mir wahrscheinlich meine liebe Freundin, die auf meine Gesundheit immer besonders achtet, dass ich mich endlich mit gesundem Essen verwöhnen soll, wenn ich an Fastfood-Vergiftung nicht sterben will, aber nur weil ich einige Sachen auf meinem Blog ein bisschen übertreibe, heißt natürlich lange nicht, dass ich mich die ganze Zeit ungesund ernähre. Und nur weil der Verkäufer des nächsten Burgerladens sogar meinen Namen kennt und mir jedes Mal Hallo sagt, wenn er mich zufällig in der Ubahn zu Gesicht bekommt, heißt natürlich auch nicht, dass ich da öfter hingehe. Es ist wirklich nicht so, wie es aussieht.
Bevor ich eure Zeit weiter verschwende, fasse ich super schnell zusammen, wieso ich in der letzten Zeit so beschäftigt bin.

Meine Schwester ist nach Berlin gezogen. Einfach nur so. Einmal ruft sie mich an, um Bescheid zu sagen, dass sie gekündigt hat und ihr nächstes Ziel Berlin sein soll. Wir haben aber keine Wohnung- und aus diesem Grund kann sie sich nicht anmelden, kein Konto eröffnen und so weiter und so fort. Und mein Mietvertrag läuft im Mai ab, und das bedeutet nur, dass wir ab Mai beide homeless sind. Aber ich finde für mich eine nette neue WG, wo es auch eine lustige Katze gibt, die mich an Garfield erinnert, und sie findet in der Nähe eine andere WG für sich, damit wir möglichst viel Zeit miteinander verbringen müssen khmm können. :)

Ich habe die Englischprüfung im Mai. Und ich habe natürlich nie genug Zeit, um mich darauf vorzubereiten. Ich lerne in der Ubahn, in der Sbahn, in jeder Bahn und in jedem Bus, ich lerne überall und versuche mit mir Selbstgespräche auf englisch zu führen, was mich aber ganz oft zur Erkenntnis treibt, dass meine Englischkenntnisse noch immer nicht befriedigend sind. oh shit man!

Ein, noch mehr wichtiger Grund, warum ich nicht genug Zeit mit Englisch verbringen kann bzw. will, ist die spontane Ankunft meines Freundes in mein Leben. Ihr habt das gut gehört. Ich habe einen Freund. Ich bin kein einsamer Wolf mehr. Es scheint mir auch ganz schön surrealistisch zu sein, das könnt ihr mir glauben :D Er ist einfach aufgetaucht, und seitdem bekomme ich gar nichts mehr von der Realität mit.

Sobald dieses ganze „keineahnungwaspassiertaroundmeanditstressesmebutitsgood” einigermaßen zu Ende ist, gebe ich euch mehr Details.

Bis dahin könnte mir bitte jemand sagen, wann Frühling endlich ankommt? Und wie lange ich noch meinen Wintermantel tragen muss? Und sogar Handschuhe? Wie kann man so überhaupt trendy bleiben?  Wenn die Sonne scheint und im nächsten Moment regnet es dann schneit es und es wird plötzlich wieder warm? Ich brauche eher eine ernste Wettervorhersage statt neue Klamotten. Aber damit das schöne Wetter uns wieder begrüßt, veröffentliche ich endlich ein paar frühere Outfitfotos aus Budapest, die von meiner lieben Júdithka gemacht worden sind. Mein Outfit hat Esprit inspiriert, weil ich ihre Seite schon damals sehr hübsch fand, nicht zu schweigen von den Kollektionen! Ich liebe es, hin und wieder einige Inspirationen von den Seiten der Fashion Stores zu holen.
Ich freue mich so sehr auf Frühling! 

pics taken by my lovely Júdithka